Untergang des Dollar-Imperiums – das nahende Ende einer globalen Gewaltherrschaft

Es ist endlich soweit! In absehbarer Zeit wird die Welt in die Lage versetzt, sich von der US-amerikanischen Terrorherrschaft zu befreien.

Bevor ich erläutere, welche Entwicklungen diese überaus positive Einschätzung der Situation ermöglicht haben, will ich noch einmal die Geschichte des Dollars ins Gedächtnis rufen und an jene erinnern, die sich vom Dollar unabhängig machen wollten.

  1. Die Federal Reserve: Schuldgeld- und Schneeballsystem

Die Federal Reserve ist ihrem Namen nach das staatliche Zentralbank-System der VSA und wird im Allgemeinen als US-Notenbank bezeichnet. Man kann leicht den Eindruck gewinnen, dass die FED ein staatliches Organ sei. Tatsächlich ist sie aber ein Konsortium mehrerer Privatbanken.

Wenn die VSA Geld benötigen, dann sind sie nicht befugt, dieses Geld selber zu drucken. Stattdessen müssen sie einen Kredit bei der FED aufnehmen. Die FED bedruckt dann wertlose Papierscheine mit ein paar Bilchen (der Einfachheit halber werde ich hier nicht näher auf Giralgeld und Ähnliches eingehen) und überreicht einen „Koffer mit Scheinen“ in gewünschter Höhe. Als Sicherheit erhält sie von den VSA Staatsanleihen in derselben Höhe. Bis hier wäre dies ein einfaches Tauschgeschäft mit der Option auf Rücktausch. Tatsächlich ist es aber so, dass die VSA Zinsen an die FED zahlen müssen. Hier lohnt es sich, genau hinzusehen: Wenn die VSA sich 100 Milliarden $ bei einem Prozent Zinsen leihen, dann müssen sie im folgenden Jahr 101 Milliarden $ zurückzahlen. Doch wenn nur die FED Dollar drucken kann, woher dann die fehlende Milliarde nehmen, wenn nicht stehlen? Entweder nimmt man einen neuen Kredit bei der FED auf (was das Problem nur verschiebt und sukzessive vergrößert-> siehe regelmäßige Erhöhung der Schuldenobergrenze) oder man raubt andere Länder aus und verbringt das Raubgut zur FED.

  1. Von Golddeckung zum Pedro-Dollar

Im Gegensatz zu Warengeld (z.B. Tabak, Reis, Gold) und Kurantwährungen, deren Wert sich aus dem Rohstoff, aus dem sie bestehen, ableitet, ist der Dollar an sich völlig wertlos (siehe Fiat Money). Früher stand auf den Dollar-Noten, dass dem Überbringer dieses Scheines der Gegenwert in Gold oder Silber auszuzahlen ist (für 35 Dollar bekam man eine Feinunze Gold [31,1 Gramm]). Damit hatte man den Anspruch auf einen Wert, was dem Dollar selbst einen Wert verlieh. Da das Gold so gut wie nie abgeholt wurde, sondern einfach nur der (Abhol-)Schein, also nur der Anspruch auf den Wert, weitergegeben wurde, wurden sehr schnell massenhaft Scheine gedruckt und ausgegeben, wobei die Papiermenge den Wert der eingelagerten Rohstoffe bei weitem übertraf. Die Mindestreserve schwankte zumeist zwischen einem und zehn Prozent. Das bedeutet: wenn nur zehn Prozent der Dollar abgegeben worden wären, wären sämtliche Kassen leer gewesen und die Inhaber der verbliebenen 90 % der Scheine hätten dumm in die Röhre geguckt. Das ist übrigens heute noch so und meines Wissens nach gibt es in „der westlichen Welt“ nicht ein einziges Land, auf das dies nicht zutrifft. Hier möchte ich kurz daran erinnern, dass 2015 in Griechenland die Bargeldabhebungen einfach mal eben auf 60 € am Tag begrenzt wurden. Hier spielte es keine Rolle, wie viel Geld auf den Konten der Menschen schlummerte, ihnen wurde einfach der Zugriff auf ihr eigenes Geld verweigert! Vor diesem Hintergrund fällt es vielleicht etwas leichter, die Motivation hinter der geplanten Bargeldabschaffung zu verstehen. Die Vorreiter in Europa sind Schweden und Griechenland, natürlich unter Zwang von außen.

Wäre damals die Menge der emittierten Geldscheine akkurat an den Wert der in den Banken eingelagerten Ressourcen gekoppelt, wäre dies ein tragbares System gewesen (sofern die VSA das Geld selber gedruckt hätten). Aber irgendwann wurde dem letzten Depp klar, dass die paar Tonnen Gold in Fort Knox und in der Federal Reserve Bank of New York niemals als Deckung des Dollars ausreichen konnten. Ein altes Sprichwort besagt, dass man eine kleine Gruppe Menschen dauerhaft verarschen kann, ebenso kann man alle Menschen über einen kurzen Zeitraum für dumm verkaufen. Aber es ist unmöglich, dauerhaft jeden zu betrügen. Das war auch Nixon klar. Etwas musste passieren, der Goldstandard musste abgeschafft und durch etwas anderes ersetzt werden. Und so hob er kurzer Hand am 15. August 1971 die Goldbindung auf. Begründet wurde dies offiziell damit, dass man sich angeblich vor Spekulationen gegen die VSA schützen wolle. Inoffiziell hatte sich die VSA durch die Kriege in Korea und Vietnam hoffnungslos verschuldet und dabei zu viele Dollar in Umlauf gebracht. Tatsächlich haben Notenbanken weltweit ihre Dollarreserven gegen Gold eingetauscht, um diesen wertlosen Schrott loszuwerden. Aber die Kriegsfinanzierung hat diese Vorgänge lediglich beschleunigt und war nicht die Ursache.

Nixon hat also verhindert, dass ein lachendes Kind mit einem Finger auf ihn zeigt und sich darüber amüsiert, dass der Kaiser nackt sei. Immerhin war die Katze nun aus dem Sack. Aber die zunehmende Flucht aus dem Dollar, der seit dem Bretton-Woods-Abkommen 1944 als Weltleitwährung fungierte, musste gestoppt bzw. ins Gegenteil verkehrt werden. Im Geheimen (oh – eine Verschwöhrungstheorie^^) schlossen die VSA unter Nixon mit Saudi Arabien unter König Faisal einen geheimen Pakt. Auf der einen Seite verpflichteten sich die Saudis, Ihr Öl nur noch gegen Dollar zu verkaufen. Im Gegenzug versicherten die VSA militärischen Schutz – insbesondere gegen die saudische Bevölkerung, die ja bekanntlich den Wahabitismus nicht grade als Staatsreligion begrüßt. Ich hoffe man konnte erkennen, dass dies sehr, sehr vorsichtig formuliert wurde.

Während die Saudis ihren Machterhalt gegen die eigene Bevölkerung und „Bedrohungen“ von Außen sicherten, hatte Nixon sein Ziel nahezu erreicht, der Petrodollar war geboren. Wer auch immer von Saudi Arabien Öl kaufen wollte, musste zuerst irgendwo Dollar erwerben, um damit die Ressource erwerben zu können. Mit der damit künstlich erzeugten Nachfrage an amerikanischen Währungsdevisen hatte der Dollar wieder einen Wert. Und dieser nahm mit jedem Land zu, das freiwillig oder unfreiwillig seine Rohstoffe nur gegen Dollar verkauft. Bis 1975 stimmten alle Mitglieder der OPEC zu, ihr Öl ausschließlich gegen Dollar zu veräußern.

Jeder, der seither versucht hat, die Ölvorkommen seines Landes in anderen Währungen zu veräußern, musste schmerzlich dafür bezahlen. Als Saddam Hussein sein Öl nur noch in Euro verkaufen wollte, wurde behauptet, er würde über Massenvernichtungswaffen verfügen – dass Tony Blair & Co. später zugegeben haben, dass diese Behauptungen frei erfunden waren, sollte der letzte mitbekommen haben. Als Gaddafi einen Golddinar einführen und Ölverkäufe auch ihn Euro abwickeln wollte, wurde Libyen mit Terroristen überflutet und von Frankreich angegriffen, Nato-Angriffe folgten.
Auch Venezuela, Chile und Brasilien haben auch nicht grade die beste Reaktion auf ihr Vorhaben geerntet, sich vom Dollar unabhängig zu machen.

Shanghai + Hongkong: goldgedeckte Währung, der Pedro-Yuan

Nun kommt China, Mitglied der BRIICS-Staaten, Mitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, Spitzenreiter beim Wirtschaftswachstum, Inhaber des weltgrößten Goldbestandes und Bevölkerungsreichstes Land der Welt.
China wird in Kürze in Shanghai seine Ölgeschäfte (Im- und Export) in der eigenen Währung Yuan abwickeln und sich damit des Dollars entledigen. Zusätzlich wird die eigene Währung in Hongkong in Gold konvertiert. Man kann dann also nicht nur mit Yuan Gold kaufen, sondern auch anders herum. Durch die dadurch hergestellte Golddeckung kann man auch Öl mit Gold kaufen und anders herum. Das ist ein enormer Schritt, der ohne lange Vorbereitungszeit, viel Planung und viele strategische Partnerschaften nicht möglich gewesen wäre und nun das Potential hat, den gesamten Wirtschafts- und Finanzsektor umzukrempeln und zu reorganisieren.

Saudi Arabien – weltgrößter Börsengang – sehr wahrscheinlich in China

Seit wenigen Jahren ist bekannt, dass der staatliche Ölkonzern Aramco plant, an die Börse zu gehen. Das Saudische Öl-Unternehmen wird auf etwa 2 Billionen Dollar geschätzt und will voraussichtlich fünf Prozent an die Börse bringen und damit 100 Milliarden Dollar einsammeln. Das wäre absoluter Rekord! Der bisher höchstnotierte Börsengang erzielte lediglich ein Viertel dieser Summe – 25 Milliarden erreichte der chinesische Internetkonzern „Alibaba“ 2014.
Es wurde spekuliert, ob der Börsengang des saudischen Öl-Giganten Aramco  in London oder in New York stattfinden würde. Beide Standorte waren schon auf das Wettbieten vorbereitet und äußerst bestrebt, das eigene Marktvolumen mit dem weltweit größten Börsengang aufzuwerten.  Dass daraus nichts wird, dürften inzwischen beide registriert haben.
Stattdessen wird Aramco Meiner Meinung nach (dafür habe ich bisher keine einzige Quelle gefunden, bin mir aber trotzdem sicher, dass es so kommen wird) in China das Börsenparkett betreten. Dieser Schritt wird nicht nur China enorm pushen, sondern auch gewaltige Verluste bei den Amis hervorrufen.

Nur unter Berücksichtigung dieser Umstände kann man nachvollziehen, warum die Saudis von Russland die (überaus wirkungsvollen) S-400 Systeme erwerben konnten. Immerhin ist das wahhabitisch unterdrückte Land selbsterklärter Feind des gemäßigten, schiitischen Iran, der seinerseits ein wichtiger Verbündeter der Russen ist.
Zudem kann die Freund-Feind-Erkennung der S-400 analysiert und modifiziert werden, die Informationen könnten in den Händen eines Gegners unangenehme Folgen haben. So könnten sich beispielsweise USraelische Kampfflieger elektronisch als Freunde tarnen, ins Feindgebiet eindringen und dort Angriffe fliegen, ohne von den Abwehrsystemen als Feind erkannt und erfasst zu werden.

Wir leben in interessanten Zeiten und werden noch so einige Ereignisse beobachten, die die Konsumenten der Mainstream-Medien genauso überraschen werden, wie die letzte Wahl in den VSA.

 

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